Schön warm einpacken! LG Air Conditioning verrät internationale Isolier- und Wärmetipps für Häuser und Büros

Air Conditioning & Energy Solutions 31. Januar 2017

Minus 25 Grad: So tief ist das Thermometer in einigen Teilen Deutschlands in diesem Winter bereits in den Keller gerutscht. Auch die kommenden Wochen haben eisige Temperaturen im Gepäck. Die Klimaspezialisten von LG Electronics haben sich in diesem Zusammenhang umgesehen: Was sind gängige Heiz- und Isoliermethoden in anderen Ländern, und wie halten beispielsweise Kanadier oder Koreaner ihre eigenen vier Wände warm und geschützt?

1. Koreanischer Luftpolsterfolientrick

Die Koreaner wärmen ihr Zuhause, indem sie beispielsweise den Eintritt kalter Luft verhindern und den Fußboden heizen. Ein hilfreicher Tipp aus Korea ist, die Fenster mit Luftpolsterfolie abzudecken. Da rund 40 Prozent der Wärme eines Gebäudes über die Fenster entweicht, ist dies ein effektiver Weg, eisigen Wind nach draußen zu verbannen. Die Luftschicht der Blasenfolie verstärkt den Isoliereffekt, die Raumtemperatur steigt um durchschnittlich 2,2 Grad Celsius. Eine weitere Wärmemethode der Koreaner ist das Bodenheizsystem Ondol. Hierbei werden die Stahl- oder Kupferwasserleistungen geheizt, die sich unter dem Fußboden winden. Ist die Heizung an, verteilt sich die Wärme in jeden Raum und hält an, bis die Rohrleitung kalt ist und nicht schon beim Abschalten der Heizung. Zudem wird so auch die Raumluft erwärmt, da warme Luft nach oben steigt.

2. Kanadischer Fensterfolien- und Vorhangkniff

Mit einem Rekord von minus 5,6 Grad Celsius Tagesdurchschnittstemperatur gehört Kanada zu den Ländern mit besonders kalten Wintern. Um das Zuhause und Büros vor eisiger Luft zu schützen, setzen die Kanadier auf spezielle Fensterfolien, die helfen, die Wärme im Raum zu halten und die Heizanforderungen im Winter zu reduzieren. Gleichzeitig entlastet diese Methode HVAC-Systeme und Klimaanlagen, indem 80 Prozent der Sonneneinstrahlung abgeblockt werden. Wer keine teure Spezialfolie kaufen möchte: Auch dicke Vorhänge helfen, die Wärme im Haus zu halten. Kanadische Häuser verfügen außerdem häufig über einen Kamin oder eine offene Feuerstelle. Hier muss der Rauchabzug stets kontrolliert werden, um optimale Wärme zu gewährleisten. Der Abzug soll die aufgeheizte Luft aus dem Kamin verbannen. Ist der Kamin aber nicht in Gebrauch und der Abzug offen, kann so ungewollt warme Luft entweichen. Daher sollte der Rauchabzug bei Nichtgebrauch der Feuerstelle stets geschlossen sein.

3. Japanische Quellen und Kotatsu-Heizgeräte

Da die Sommer in Japan heiß und schwül sind, sollen die meisten japanischen Häuser vor allem im Sommer komfortable Temperaturen bieten. Eine Zentralheizung ist im Land des Lächelns nicht so verbreitet wie in Europa oder Nordamerika. Stattdessen vertrauen Japaner im Winter auf ein spezielles Heizgerät namens Kotatsu. Dieses niedrige Tischgestell ist von einer dicken Decke bedeckt, die Heizeinheit befindet sich unterhalb. Kotatsu-Nutzer kuscheln ihren Unterkörper unter die Decke, um sich so zu wärmen. Draußen tragen Japaner oft kleine Wärmekissen mit sich – entweder in der Jackentasche oder auch in ihren Schuhen. Es gibt verschiedene Wärmetechnologien: Wegwerf-Wärmer heizen sich auf sobald sie geschüttelt werden und halten ein paar Stunden warm. Zudem gibt es Wärmemöglichkeiten, die in die Kleidung eingenäht sind. Darüber hinaus lieben Bewohner des Landes der Kirschblüten heiße Quellen (Onsen). Da Japan vulkanisch aktiv ist, gibt es hier zahlreiche Onsen. Sie wärmen nicht nur, sondern sind auch für ihre positiven Gesundheitseigenschaften bekannt. Eine Temperatur von 42 Grad Celsius stimuliert das Nervensystem und Temperaturen zwischen 36 und 40 Grad Celsius wirken entspannend.

4. Briten setzen auf Alufolie und abgedeckte Schlüssellöcher

Großbritannien ist für seinen Regen und Nebel bekannt. Im Winter kann es auf der Insel aber durchaus ungemütlich kalt werden. Die bestmögliche Nutzung der Heizungswärme ist der Schlüssel für ein gemütlich warmes Haus. Hitzereflektierende Alufolie hinter dem Heizkörper – insbesondere hinter Heizkörpern, die sich an Außenwänden befinden – verhindert ungewollten Wärmeverlust. Stattdessen gelangt die Wärme zurück in den Raum. Wer sparen möchte, kauft handelsübliche, hochwertige Küchenalufolie. Allerdings ist spezielle reflektierende Folie effektiver. Darüber hinaus sollten vor dem Heizkörper keine großen Möbel stehen, da dann die Wärme nicht den Raum erreicht. Auch direkt über dem Heizkörper sollte nichts angebracht werden. Ein Regal über der Heizung kann jedoch, vor allem bei hohen Räumen, die Wärme lenken und verhindern, dass die warme Luft direkt über dem Heizkörper aufsteigt statt sich im Raum zu verteilen. Ein weiterer Tipp aus dem Königreich: Luftzug verhindern und Fußböden abdecken! Der Briefkasten, der sich in britischen Häusern oft noch als Schlitz in der Haustür befindet, oder Schlüssellöcher können kalte Luft hereinlassen. Wer diese abdeckt, verhindert, dass sich der Raum abkühlt. Nicht isolierte Fußböden tragen laut National Energy Foundation (NEF) zudem zu zehn Prozent Heizverlust bei. Teppiche und Decken schaffen Abhilfe.

LG wünscht einen warmen Restwinter!

Weitere Informationen unter www.lg.de/aircon.

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